Aktuelle Themen

  • 20. Sonntag im Jahreskreis – Die Not herausschreien

    • 16. August 2020  –  Keine Kommentare

    „Wahrt das Recht und übt Gerechtigkeit…“ Jesaja hat gut reden. Das Recht wahren, und Gerechtigkeit üben! Dann, wenn ich gut drauf bin, mag das gehen. Dann ist „das Recht wahren“ und „Gerechtigkeit üben“ mehr Frucht als Wurzel eines gelingenden Lebens. Aber was, wenn die Umstände sich ändern? Wenn ich selbst in Anfechtungen stecke, seien sie […]

  • Maria Himmelfahrt – oder: Brauche ich Maria?

    • 15. August 2020  –  Keine Kommentare

    Brauche ich Maria? „Ich sehe dich in tausend Bildern, / Maria, lieblich ausgedrückt, / doch keins von allen kann dich schildern, / wie meine Seele dich erblickt. // Ich weiß nur, dass der Welt Getümmel / seitdem mir wie ein Traum verweht, / und ein unnennbar süßer Himmel / mir ewig im Gemüte steht.“ (Georg […]

  • 19. Sonntag im Jahreskreis – Der Sprung in die Welt

    • 7. August 2020  –  Keine Kommentare

    Ins Offene! Friedrich Hölderlins Elegie „Der Gang aufs Land“ ist seinem Freund Landauer gewidmet. Die Anfangsworte „Komm! Ins Offene! Freund!“ sind Sehnsuchtsworte, sind Anfangsworte, die einen neuen Schritt, eine neue Richtung im Leben einleiten können. In Zeiten von Corona hat das „Offene“ einen schillernden und oft negativ konnotierten Beigeschmack, ihm fehlt die Perspektive der Hoffnung. […]

  • Worte zum Leben: Hermann Hesse, Siddartha

    • 5. August 2020  –  Keine Kommentare

    Inhalt Siddhartha, die Legende von der Selbstbefreiung eines jungen Menschen aus familiärer und gesellschaftlicher Fremdbestimmung zu einem selbständigen Leben, zeigt, dass Erkenntnis nicht durch Lehren zu vermitteln ist, sondern nur durch eigene Erfahrung erworben werden kann. „Ein Buch, dessen Tiefe in der kunstvoll einfachen und klaren Sprache verborgen liegt, einer Klarheit, die vermutlich die geistige […]

  • 18. Sonntag im Jahreskreis – Wir haben es satt!

    • 2. August 2020  –  Keine Kommentare

    Bilder statt Worte Ich stelle mir einen See vor, abgelegen, ruhig, an dessen Nordwestspitze ein kleiner Ort liegt, wohl nur schwer zugänglich, mit wenigen Häusern. Und ich stelle mir vor, ich wollte um meiner Ruhe und um meiner Meditation Willen diesen Ort aufsuchen, um mich von Lage und Stille und Einsamkeit einfangen, umfangen zu lassen. […]

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